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Blechblasinstrumente

(Beginn ab 6 und 11 Jahren)

  • Trompete
  • Kornet
  • Flügelhorn
  • Waldhorn
  • AlthornPosaune
  • Baritonhorn
  • Euphonium
  • Tuba

Alle Blechblasinstrumente funktionieren nach demselben Prinzip:

Luft versetzt die Lippen in Schwingung (Lippensummen). Das hört sich dann an wie eine summende Biene. Je besser die Luft ausgeblasen wird, umso leichter lassen sich Töne erzeugen. Der Schüler überträgt das Lippensummen in ein Mundstück. Das Instrument fungiert dann als Resonator. Die Größe der Mundstückes hängt von der Größe (besser: Länge) des Instrumentes ab. Das Tuba-Mundstück ist erheblich größer als das der Trompete. Entscheidend für die Wahl eines Blechblasinstrumentes ist immer nur die Fähigkeit, wie man die Luft aus sich heraus und in das Instrument hinein bekommt.

Trompete

Die Trompete galt als „heiliges Instrument“. Die Kirchenväter identifizierten Trompetenklang mit der „Stimme der Engel“ oder der „Stimme Gottes“.

Diese Zitate sind einige Jahrhunderte alt, der Klang hat sich aber nicht geändert. Er ist auf die Bauform und das kesselförmige Mundstück zurückzuführen.

Althorn

Das Althorn in Es ist ein ideales Einsteigerinstrument für alle Kinder, die nicht Trompete oder Kornet spielen. Es hat eine angenehme Tonlage, ein schönes Mundstück, das nicht zu groß oder klein ist. Außerdem kann es bei kleinen Kindern auf dem Schoß aufgesetzt und muss nicht getragen werden. Von diesem Althorn aus kann man später auf alle Blechblasinstrumente wechseln, da die Griffe und auch der Notenschlüssel gleich bleiben.

Posaune

Die Posaune zählt mit den Trompeten zum scharfen Blech und kann den Effekt des Glissandos (stufenloses Verbinden der Töne) als einziges Blasinstrument perfekt ausführen.

Weil es aber das einzige Instrument ist, das sich während des Spielens „verformt“, ist es sehr schwer damit zu anzufangen, ohne bläserische Vorkenntnisse zu haben. Daher beginnt man am besten mit dem Althorn, Bariton oder Euphonium.

Kornet

Das Kornet hat einen weichen Klang und spricht leicht an. Es eignet sich besonders gut zum Beginnen, da es leicht anzublasen ist. Außerdem ist es etwas kürzer gebaut und damit einfacher zu halten.
Das Fügelhorn hat einen dunklen, runden Klang, ein tiefes trichterförmiges Mundstück und eine weite Mensur.

Das Waldhorn

Das Waldhorn ist das prägnanteste Instrument wegen seines unverwechselbaren Klanges. Musikalisch wird es bei großen dramatischen Momenten eingesetzt. Das Waldhorn gibt es als Doppelhorn, als Horn in B, F oder als kleiner gebautes Kinderhorn in B.

Baritonhorn

Das Baritonhorn in B ist mit dem Tenorhorn in B identisch. Sie unterscheiden sich jedoch in Form und Bohrung.

Euphorium

Das Euphorium in B (übersetzt aus dem Griechischen „Schönklang“) ist der Star unter den Tenorinstrumenten. Es ist gerade und weit gebaut.

Tuba

Die Tuba ist das Fundament und damit der größte und längste Vertreter der Blechblasinstrumente. Es empfiehlt sich, die Tuba in Es (oder F) zu erlernen, weil die Kontrabasstuba in B sehr sperrig und musikalisch schwer beweglich ist. Das Tuba-Mundstück ist sehr groß und man muss gut geübt sein, um die Tuba damit zum Klingen zu bringen. Deshalb ist es ratsam, erst später auf sein Lieblingsinstrument zu wechseln und mit dem Althorn, Bariton oder Euphonium zu beginnen.

Unterricht

Kinder können zwischen dem 6. und 11. Lebensjahr beginnen. Die Blechblasinstrumente können überall eingesetzt werden. Im Sinfonieorchester findet man sie genauso wie in der Kammermusik, im Posaunenchor, in der Brass Band, der Big Band, der Dixielandband, im Blasorchester, wie der Jugendkapelle, Stadtkapelle, der Bürgerwache oder anderen Musikvereinen.

Lehrkräfte

Thomas Groß, Franz Matysiak

Anmeldung

Formulare zur Anmeldung, Schulordung und Entgeltordnung finden sie hier

Informationsmaterial als PDF: