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Blockflöte

(Beginn ab 5 bis 6 Jahren)

  • Sopranino
  • Sopran
  • Alt
  • Tenor
  • Bass

Die Blockflöte ist bereits auf Bildern des Mittelalters aus dem 10. und 11. Jahrhundert zu sehen. Bei diesem Instrument wird der Luftstrom durch einen kleinen Windkanal, die sogenannte Kernspalte, gegen eine scharfe Kante geführt.

Die mittelalterliche „Kernspaltflöte“ besteht aus einer ungeteilten, glatten, zylindrischen oder leicht konischen Röhre. Im 15., 16. und 17. Jahrhundert erlangte die Blockflöte zunehmend Bedeutung, erhielt ihre noch heute gebräuchliche Form und wurde in großen Familien, das heißt, in verschiedenen Stimmlagen, gebaut.

Die kleinste Flöte trägt den Namen Garkleinflötlein. Ihr folgen Sopranino, Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte und es geht weiter in die tiefe Lage mit Großbass-, Subbass- und Kontrabassblockflöte.

Unterricht:

Vor allem die Sopran-Blockflöte gilt wegen ihrer kindgemäßen Größe als ideales Instrument für den Anfang. Kinder können schon im Alter von sechs Jahren mit dem Unterricht beginnen. Die fortgeschrittene Spieltechnik ist jedoch ebenso anspruchsvoll wie bei den anderen Instrumenten. Jüngere Kinder werden an der Blockflöte, die wenig Aufwand an Energie abverlangt, mit Freude Melodien und Klänge, gerade auch in Ensembles und beim häuslichen Musizieren, spielen können.

Die vielseitige Blockflöte ist unverzichtbarer Bestandteil der alten Musik aus Renaissance und Barock. In den 50er Jahren begann eine Wiederbelebung des Blockflötenspiels, die dazu führte, dass bekannte Komponisten eine Fülle neuer Stücke für Blockflöte mit ganz neuen Klängen schrieben. Für den Unterricht ist ein Instrument mit barocker Bohrung erforderlich. In Spielkreisen oder im Blockflötenquartett können die Flötisten recht bald mitspielen.

Lehrkräfte Blockflöte

Ellen Wenger

Anmeldung

Formulare zur Anmeldung, Schulordung und Entgeltordnung finden sie hier

Informationsmaterial als PDF: