Aktuelles

Holzblasinstrumente

(Beginn ab 5 bis 10 Jahren)

  • Querflöte
  • Oboe
  • Fagott
  • Klarinette
  • Saxofon


Querflöte

Die Querflöte besticht mit einem hellen und doch voluminösen Klang. Sie besteht meist aus versilbertem Metall, kann aber auch aus „echtem“ Silber, Gold oder Holz sein. Außer der bekannten sogenannten „großen“ Querflöte gibt es noch die Piccolo-Querflöte, die eine Oktave höher klingt, die Alt-Querflöte, die in g gestimmt ist, die Bass-Querflöte, die eine Oktave tiefer klingt als die große Flöte und sehr selten auch die Kontra- und Subbass-Querflöte, die noch tiefer klingen.

Unterricht: Sehr jungen Anfängern ab 5 Jahren stehen geeignete Kinderquerflöten zur Verfügung. Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene können gleich mit der großen Querflöte beginnen. Um die Querflöte zum Klingen zu bringen, braucht man eine sehr gute Atemtechnik.
Der Unterricht nimmt Bezug auf klassische Originalwerke, es gibt außerdem Literatur aus der Swing-, Jazz–, Pop-, Film- und Schlagermusik. Die Querflöte kann solistisch eingesetztwerden, im Duo mit z.B. Klavier, im Trio oder Quartett, in der Flute Band oder natürlich auch im Sinfonieorchester.

Oboe

Meist kennt man die Oboe als die Ente aus „Peter und der Wolf“. Im Konzert fällt sie dem Zuhörer als das Instrument auf, das den Ton angibt, nach dem alle Instrumente des Orchesters einstimmen. Die Oboe gehört in die Familie der Holzblasinstrumente. Aus Grenadillholz gefertigt setzt sie sich aus Oberstück, Mittelstück und einem Schallbecher zusammen. Ihre Bohrung ist konisch, das heißt, sie wird nach unten hin weiter. Zum Spielen der Oboe benötigt man ein Mundstück – das Oboenrohr. Es wird aus Schilfrohrholz gefertigt und in das Oberstück der Oboe gesteckt. Zur Familie der Oboe gehören noch die Oboe d'amore und das Englischhorn. Sie haben beide eine tiefere Tonlage als die Oboe und sind transponierende Instrumente. Der Klang der Oboe hat viele verschiedene Charaktere; so kann sie warm und weich, aber auch durchdringend und scharf klingen.

Unterricht: Ab dem Alter von ca.10 Jahren kann man das Spielen der Oboe erlernen. Um einen schönen Ton auf der Oboe mühelos hervorzubringen, ist eine richtige Atemtechnik (Zwerchfellatmung) erforderlich. Gleichzeitig mit der Atmung ist der Ansatz des Oboenrohres ausschlaggebend für den Oboenton. Ab dem Zeitalter des Barock hat die Oboe viele, oft solistische Aufgaben in Konzerten, Kammermusik und Oratorien. Im klassischen Sinfonieorchester ist die Oboe zweifach vertreten und übernimmt in den Orchesterwerken wichtige Aufgaben. So hat ein Oboenschüler viele Möglichkeiten in einem Schulorchester, Kammermusikensemble oder einem Musikverein mit zu spielen.

Fagott

Der große Bruder der Oboe ist das Fagott. Mit seinen 1,40 m ist es der Riese der Holzblasinstrumente. Es hat die tiefsten Töne in der Familie der Holzblasinstrumente. Aber auch in hohen Lagen kann das Fagott sehr schöne Melodien spielen. Es ist ein typisches Kammermusikinstrument, das viele solistische Qualitäten besitzt.

Unterricht: Mit dem Unterricht kann ab 10 Jahren begonnen werden. In der Kammermusik, im Blasorchester oder im Sinfonieorchester übernimmt das Fagott wichtige Aufgaben.

Klarinette

Ob im Jazz oder in der Klassik, überall ist die Klarinette in ihren zahlreichen Variationen anzutreffen. Der Ton entsteht bei der Klarinette, indem das Mundstück in den Mund genommen und Luft in den Spalt zwischen Mundstück und Holzblatt in das Instrument geblasen wird. Mit richtigem Ansatz bekommt das Blatt genügend Spannung. Es schwingt und dadurch entsteht der Ton. Es gibt Es-, B- und A-Klarinetten und die in einem warmen und tiefen Ton klingende Bass-Klarinette.

Unterricht: Der Klarinettenunterricht kann schon mit 8 Jahren beginnen. Für jüngere Schüler gibt es besondere kleine und leichter ansprechende Klarinetten, die dem Alter und der Größe der Schüler angepasst sind. Die Klarinette wird im Blasorchester, in der Kammermusik und im Sinfonieorchester eingesetzt.

Saxofon

In der Mitte des 19. Jahrhunderts erblickte das Saxofon das Licht der Welt. Hierzu verhalf ihm sein Erfinder Adolphe Sax, ein belgischer Instrumentenbauer. Er stellte dieses Instrument zwar aus Metall her, erreichte aber durch die Verwendung des Klarinettenmundstücks den warmen Ton von Holzblasinstrumenten. Bekannt wurde das Saxofon vor allem in der Jazz- und Tanz-Musik.

Unterricht: Da das Saxofon relativ schwer ist, beginnt man meist erst im Alter von ca. 10 Jahren mit dem Unterricht. Das Instrument wird mit einem Gurt am Hals oder einem Rucksackgurt an den Schultern gehalten. Das Saxofon wird im Blasorchester, im sinfonischen Blasorchester, aber auch in der Kammermusik z. B. im Saxofonquartett eingesetzt.

Lehrkräfte Querflöte

Barbara Kochendörfer

Lehrkräfte Oboe

N.N.

Lehrkräfte Klarinette

Bernhard Matthias Hubner, Klaus Schenk,

Lehrkräfte Saxofon

Bernhard Matthias Hubner, Barbara Kochendörfer, Klaus Schenk

Anmeldung

Formulare zur Anmeldung, Schulordung und Entgeltordnung finden sie hier

Informationsmaterial als PDF: